Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe

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… oder: Politik in Projekten macht jeden Termin kaputt — gerade gegen Ende des Projektes.

Das Projekte-Ende ist in Sicht, die Herausforderungen sind endlich wirklich bekannt und die Zeit ist knapp. Niemand möchte jetzt um eine Verlängerung bitten, also wird politisiert. Leider kostet dieser Prozess die Zeit von allen Beteiligten …

Je enger das Zeitkorsett zwackt, desto verzweifelter wird ein Verursacher des Verzugs gesucht. Wenn dieser gefunden, ruhen sich alle auf dem herausgeschundenen Zeitpolster aus. Hauptsache: Ich war es nicht selber!

In vielen Projekten ist der Aufwand für diese Politok-Spielchen sehr groß — bis zu 100% der kostbaren Zeit wird jetzt verbraten. Besonders ausgesprägt sind diese Vorgänge, wenn externe Dienstleister im Spiele sind: diese tragen eh’ eine gottgegebene Schuld und vielleicht können wir ja finanziell was rausholen oder die ein oder andere zusätzliche Forderung stellen.

Das ist ein Eigentor. Wer sich hierauf einlässt, trägt aktiv zur Verzögerung bei und sorgt mit dafür, dass irgendjemand das Gesicht verliert. Das ist unproduktiv bei der späteren, ja doch wieder stattfindenden Zusammenarbeit.

Seien Sie offen, ehrlich und direkt!

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