CRM-Erfolgsregel #3
Mrz 09, 06
CRM CRM, Management Kein Kommentar
Features! Features! Features?
Der Appetit kommt beim Essen — auch in einem CRM-Projekt. Nicht nur, dass es sehr gut mundet und man gerne selber nachbestellt, auch der Kellner in Person eines Unternehmenberaters stellt immer wieder die Frage: “Darf es etwas mehr sein?”.
Haltloses Schlemmen bringt aber nur Probleme: Verstopfung, Blähungen und Durchfall.
Es gilt das gleiche Prinzip wie in CRM-Erfolgsregel #1: Mit wenig Funktionen starten und diese Phase erstmal erfolgreich abschließen. Dazu kommt, dass nicht alle Geschäftsprozesse automatisiert werden müssen. Trotzdem werden immer wieder organisatorische Probleme mit technischen Lösungen “erschlagen”. Das ist eine schlechte Idee: die Probleme werden nicht geringer, sondern undurchschauberer.
Auf dem Papier ist schnell eine tolle Lösung mit allen technischen Möglichkeiten skizziert, in der Umsetzung dauert dies dann aber entsprechend lange und rechtfertig den Aufwand oft nicht. Die Gefahr besteht, dass jetzt die geamte CRM-Strategie nicht umgesetzt wird, weil man in Teilbereichen scheitert oder die Komplexität unterschätzt hat. Besonders wenn die anfängliche Euphorie verfolgen ist, müssen schnell Erfolge her und keine Schreckensnachrichten über technische Herausforderungen.
Fazit: Erweist sich die “kleinere” Lösung als stabil, kann diese immer noch erweitert werden.
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