TiddlyWiki als Projektdokumentation

2 Kommentare

Für meine Projekte verwende ich seit geraumer Zeit ein Wiki zur begleitenden Dokumentation:

  • Links zu anderen Dokumenten (Design- Dokumente, Projektplänen, …)
  • Tipps und Tricks
  • Listen mit Telefonnummern, Telekonferenz-IDs, Verantwortlichen Personen, Systemnamen, …
  • Erklärungen zu Fehlermeldungen, Statuscodes, Feldinhalten von Tabellen
  • Checklisten
  • Besprechungsprotokolle

Ich verwende mit wachsender Begeisterung TiddlyWiki:

  • es besteht nur aus einer Datei
  • … ist dadurch extrem transportabel und einfach “installierbar” (einfach irgendwo ablegen, aufrufen, fertig — ein Webserver wird nicht benötigt)
  • simpel zu erlernen
  • erweiterbar (z. B. mit Exportfunktion, so habe ich auch immer alles auf meinem PDA zur Verfügung)
  • Multi-User-fähig: das gesamte Team kann mitarbeiten und damit Wissen zur Verfügung stellen
  • die Information sind an einem zentralen Ort verfügbar

Das Gute ist: als Projektleiter kann ich den Einsatz dieser Plattform oft bestimmen — wer jedoch einmal die Vorteile verstanden hat, will es eh’ nicht mehr missen.

Eine weitere Beobachtung: Wikis haben von Anfang an eine höhere Qualität als “geschriebene” Dokumentation. Das liegt zum Einen an der Öffentlichkeit, den jeder Beitrag automatisch hat und auch an den Kollegen, die schnell und einfach Fehler korrigieren können.

Bitte mal ausprobieren, Fragen stellen und Feedback geben!

2 Kommentare (+Deinen hinzufügen?)

  1. pottasson
    Aug 13, 2009 @ 20:08:26

    Prinzipiell sind Wikis durchaus eine feine Sache nur gibt es aus meiner Sicht auch ein paar Kehrseiten der Medaille. So werden sie sehr schnell unübersichtlich und sind folglich oft schwer pflegbar.

    Die einfache Fehlerkorrektur ist meiner Ansicht nach stark abhängig von der Komplexität der Darstellung.

    Der Import und Export bzw. das Handling von anderen Dateiformaten ist zudem häufig ein großes Problem.

  2. Thomas Weller
    Aug 14, 2009 @ 08:52:46

    Stimmt — ein wichtiger Punkt. Daher sollte man auch keinesfalls einfach nur sagen “Hier, macht mal”, sondern Anleitung geben und auch mit einem kleinen Team anfangen.

    Stück für Stück bilden sich so “best practises”, die dann hoffentlich Unternehmenskultur werden.

    Alternativ kann man auch ein “Document Repository” verwenden, gerade wenn viele Dokumente schon existieren. Schau mal hier: http://owl.anytimecomm.com/

Hinterlasse einen Kommentar