Twitter am 25.09.2009

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Twitter am 24.09.2009

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Twitter am 22.09.2009

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Twitter am 18.09.2009

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Twitter am 16.09.2009

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Twitter am 15.09.2009

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Twitter am 14.09.2009

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Twitter am 11.09.2009

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Selbstorganisation in Zeiten des Cloud Computing

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Update 14.09.2009: Xmarks als Bookmark-Synchronisation hinzugefügt

Was mich seit Jahren nervt (weil es nie richtig funktioniert hat): ich habe mehrere Rechner (Familien-PC, Laptop, Netbook, Firmenrechner) und ein bis mehrere Telefone gleichzeitig im Einsatz. Irgendwie habe ich es nie geschaft, meine persönlichen Informationen auf allen Geräten syncron zu halten. Das mag daran liegen, dass ich verschiedenste Plattformen fahre — ein völlig abgekapselten Firmenrechner, Windows und Linux parallel und von Symbian bis Windows Mobile alle möglichen Handy-Betriebsysteme.

Das sind meine Anforderungen an synchrone Daten:

  • eMail
  • Kontaktinformationen
  • Kalendereinträge
  • Aufgaben
  • wenige, ausgesuchte Dateien (CVs, Fahrpläne und sonstige Files, die ich mir sonst per eMail geschickt habe)

Für mich gab es bisher keine zufrieden stellende Lösung für diese Aufgabe. Normalerweise habe ich die beiligenden Tools verwendet und das Telefon zum Master aller Synchronisierungen gemacht: Also vom Laptop mittels Nokia PC-Suite die Daten aus Outlook synchronisiert. Bis hierher kein Thema. Der Familienrechner ist ein Linux-Rechner, dort laufen Thunder- und Sunbird als PIM. Eingentlich alle Herstellertools (Nokia, SonyEricsson, Windows) versagen hier, es wird keine Sychronisation angeboten.

Die einzige Möglichkeit sind div. Open-Source-Tools, so zum Beispiel OpenSync. Das habe ich zwar zum Laufen gebracht, hatte aber regelmäßig Duplikate oder es funktionierte nur manchmal. Außerdem war mir der Zeitaufwand viel zu hoch, obwohl ich noch verhältnismäßig viel Lust am Fummeln habe.

Das Netbook läuft auch mit Thunderbird, hier müssen externe Tool her (Windows XP). Mobil-Master kostet zwar Geld, ist aber brauchbar. Trotzdem hatte ich Duplikate, diverse Felder werden nicht unterstützt und manchmal benahm sich das Programm merkwürdig …

Das Firmen-Laptop ist ein ganz schwieriger Fall — dort konnte ich keine Software installieren, außer einer: den Google Calendar Sync. So kann ich also meine Kalenderinformationen mit dem Google Kalender synchron halten.

Schöne neue Cloud Computing Welt

Mir hat der Google Kalender immer sehr gut gefallen — auch verwende ich gerne GMail. Das Konzept des “Tagging” finde ich sehr genial, keine Ordner-Strukturen mehr und die gute Google-Suche als Recherche-Agent … super!

Seit ein paar Tagen fahre ich also ein anderes Setup:

  • ich verlege meine Daten vollständig in die “Cloud”
  • Master für eMail und Kontakte ist GMail
  • Kalendereinträge werden im Google Kalender gehalten
  • Dateien, die ich überall brauche, verwalte ich in Dropbox — es gibt Clients für Windows, Mac und Linux; verhält sich wie ein normaler Ordner auf dem Rechner mit dem Unterschied, dass es überall immer aktuell ist: auf allen Rechnern und im Web
  • meine Bookmarks synchronisiere ich per Xmarks, so sind alle Lesezeichen (Firefox, IE) auf allen Rechnern (Linux, Windows) stets aktuell

Ich weiß, Google ist böse und ich komme deswegen irgendwann in die Hölle — Kommenare hierzu werden kommen und ich kann es auch verstehen. Auf der anderen Seite ist Micro$oft noch böser und MS-Outlook ist im gleichen Zuge von meinem Rechner verschwunden. Outlook kann noch nicht mal richtig IMAP!

So habe ich es gelöst:

  • Kontakte aus GMail und Thunderbird synchronisiere ich mit gContactSync — ist zwar noch Alpha, funktioniert aber besser als Google Contacts
  • Kalendereinträge aus Google Kalender und Thunderbird synchronisiere ich mit Provider for Google Calendar
  • auf meinem Windows Mobile Telefon (jaja …) verwende ich Google mobile — jetzt sychronisiere ich einfach über das Internet mittels Active Sync (Bordmittel), Datenflatrate sei Dank!
  • für meine Aufgaben verwende ich Remember the Milk — da gibt es eine schöne Integration in GMail, läuft offline gut mit Google Gears und es bringt eine schöne App für Windows Mobile

Zusätzlich habe ich immer Zugriff auf meine Daten sobald ich online bin — über jeden beliebigen Browser, egal wo.

Sollte sich das so bewähren, steige ich auf ein Android-Telefon um. Oder ich hacke mein HTC Touch 3G.

Twitter am 09.09.2009

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