Kreativität verstehen und fördern
Feb 22, 10
Projektmanagement Kreativität, Management, Spaß, Tipps Kein Kommentar
Kreativität im Berufsleben ist vorbehalten den schwarzbebrillten Schalträgern, leicht Verrückten und außerhalb von Werbeagenturen nicht anzutreffen.
Ich muss gestehen, bei dieser Aussage habe ich mir selber auf’s Maul geschaut — trotzdem kenne ich reichlich Gleichgesinnte. Eines ist aber unstrittig: Kreativität ist etwas Tolles! Schön, wenn man zu den Auserwählten gehört, die quasi auf Knopfdruck geniale Einfälle haben und diese in kurzer Zeit umsetzen.
- Kreativität ist aber kein Privileg einiger Weniger
- auch für “den Rest von uns” gibt es Wege, kreativ zu sein
Folgende Präsentation zeigt, wie das geht:
Leider ist Kreativität ein sehr scheues Tier. Jede Ablenkung (Telefonanrufe, Kollegenbesuche, eMail, Twitter, …) verscheucht es. Um Kreativität zu fördern, bedarf es Wege, die im normalen Arbeitsalltag eher als kontraproduktiv gesehen werden. So wie in dem fiktiven Gespräch eines Projektleiters und eines Kreativen: “Who killed the creative process?“. Kernthesen:
- Kreativität muss geplant werden
- … organisiert werden
- … ermöglicht werden
- … überhaupt erst einmal erlaubt werden
- … ist keine Spinnerei, sondern ein extrem professionelles Handwerk
Jeder Arbeitgeber kann etwas tun, um Kreativität zu fördern. Seien es bequeme Meeting-Points oder wenn möglich Gartenmöbel auf dem Balkon (Terrasse, Garten) — Ecken, in denen man sich gerne aufhält, um dies oder das zu besprechen.
Obwohl Raucher heute in Käfigen eingesperrt oder nach Draußen verbannt werden hat das doch ein Gutes: sie reden außerhalb der normalen Arbeitsumgebung ungezwungen miteinander. Manchmal kommen da auch tolle Ideen zustande (selber schon erlebt). Jetzt bitte nicht mit dem Rauchen anfangen, baut “Kreativ-Ghettos”!
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