Android und die Cloud – eine perfekte Symbiose

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Seit Neuestem habe ich mein Online-Leben umgekrempelt und komplett in die Cloud verlagert. Das mag zwar nicht immer die allerbeste Idee sein, für mich funktioniert es aber — endlich!

Online mache ich es jetzt so:

  • alle eMails verwalte ich mit GMail. Ich leite alle geschäftlichen und privaten eMail hierhin um und kann auch eMails über GMail verschicken. Dort verwende ich beliebige eMail-Adressen und auch beliebige SMTP-Server
  • auch meine Kontaktinformationen wohnen jetzt in GMail. Endlich kann ich auch beliebig viele Telefonnummern für einen Kontakt definieren (vor Allem toll für internationale Rufnummern von Telekonferenz-Diensten)
  • Kalender verwalte ich im Google Kalender. Durch die Integration mit meinen Google-Kontakten habe ich für Einladungen immer Zugriff auf mein Adressbuch
  • meine Aufgaben stehen jetzt bei Remember the Milk. Für GTD-Fans gibt es einen schönen Beitrag, wie RTM auch Profis gereicht
  • gelegentliche Notizen und Checklisten verwalte ich mit Helipad. Schade, dass Google Notizbuch nicht mehr weiter unterstützt wird …

Soweit meine Online-Strategie. Aber ich will meine Daten auch unterwegs zur Verfügung haben — jederzeit und ohne lästige Umwege über einen PC oder Laptop. Hier kommt mein (very) Smartphone HTC Hero ins Spiel — befeuert von dem Open-Source Betriebssystem Android:

  • alle Google-Dienste sind perfekt integriert.  Nach Eingabe meiner Google-ID wurden innerhalb von 10 Minuten alle Kontakt- und Kalender-Daten abgeglichen, meine eMails werden mit allen Tags synchronisiert. die weitere Synchronisation findet im Hintergrund statt — je nach Wahl immer nur dann, wenn ich im WLAN bin oder auch über UMTS. Schönes Feature: Daten-Roaming kann ich ausschalten und behalte so meine Kosten im Griff
  • auch alle abonnierten Kalender (und nicht nur der Haupt-Kalender!) werden abgeglichen — Ferientermine, Feiertage, Geburtstage, Bundesliga-Kalender, Formel 1, Mondphasen, …
  • alle Daten aus den Kontaktinformationen werden synchronisiert — z.B. Kontaktbilder oder die Markierung, ob es sich um einen “besonderen” Menschen handelt. Diese erscheinen dann übrigens in einer Kurzwahl-Liste — sehr komfortabal
  • es gibt eine Applikation, mit der ich Aufgaben aus Remember the Milk abgleichen kann (ok — man muss Pro-User sein, kosten 25USD im Jahr)
  • Notizen aus Helipad werden auch abgeglichen — Applikation kostet kleines Geld
  • außerdem nutze ich viele kleine nette Helferlein:
    • Photos in PDF umwandeln (auch mehrere Seiten) und bspw. als eMail verschicken (z. B. für Flipcharts)
    • Google Maps, Layar, World Surfer: wo ist das nächste Restaurant, Kino, <insert whatever here> — augmented reality!
    • mein Telefon ist jetzt auch mein Podcatcher und-Player
    • nagut: es gibt auch ein paar nette Spielchen gegen Flughafen-Langeweile
  • wenn ich wollte, könnte ich natürlich auch andere eMail-Konten einrichten (auch Exchange!) — aber wozu?

Diese Lösung ist jetzt seit Wochen bei mir im Einsatz und hat sich außerordentlich bewährt. Zusätzlich läuft auch ein Abgleich auf meine verschiedenen Desktops — aber eben direkt aus dem Netz und nicht über die Schaltzentrale Smartphone oder irgendein Master-PC.

Mein Administrations-Aufwand für Datenabgleich ist jetzt Null — gut so!

Selbstorganisation in Zeiten des Cloud Computing

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Update 14.09.2009: Xmarks als Bookmark-Synchronisation hinzugefügt

Was mich seit Jahren nervt (weil es nie richtig funktioniert hat): ich habe mehrere Rechner (Familien-PC, Laptop, Netbook, Firmenrechner) und ein bis mehrere Telefone gleichzeitig im Einsatz. Irgendwie habe ich es nie geschaft, meine persönlichen Informationen auf allen Geräten syncron zu halten. Das mag daran liegen, dass ich verschiedenste Plattformen fahre — ein völlig abgekapselten Firmenrechner, Windows und Linux parallel und von Symbian bis Windows Mobile alle möglichen Handy-Betriebsysteme.

Das sind meine Anforderungen an synchrone Daten:

  • eMail
  • Kontaktinformationen
  • Kalendereinträge
  • Aufgaben
  • wenige, ausgesuchte Dateien (CVs, Fahrpläne und sonstige Files, die ich mir sonst per eMail geschickt habe)

Für mich gab es bisher keine zufrieden stellende Lösung für diese Aufgabe. Normalerweise habe ich die beiligenden Tools verwendet und das Telefon zum Master aller Synchronisierungen gemacht: Also vom Laptop mittels Nokia PC-Suite die Daten aus Outlook synchronisiert. Bis hierher kein Thema. Der Familienrechner ist ein Linux-Rechner, dort laufen Thunder- und Sunbird als PIM. Eingentlich alle Herstellertools (Nokia, SonyEricsson, Windows) versagen hier, es wird keine Sychronisation angeboten.

Die einzige Möglichkeit sind div. Open-Source-Tools, so zum Beispiel OpenSync. Das habe ich zwar zum Laufen gebracht, hatte aber regelmäßig Duplikate oder es funktionierte nur manchmal. Außerdem war mir der Zeitaufwand viel zu hoch, obwohl ich noch verhältnismäßig viel Lust am Fummeln habe.

Das Netbook läuft auch mit Thunderbird, hier müssen externe Tool her (Windows XP). Mobil-Master kostet zwar Geld, ist aber brauchbar. Trotzdem hatte ich Duplikate, diverse Felder werden nicht unterstützt und manchmal benahm sich das Programm merkwürdig …

Das Firmen-Laptop ist ein ganz schwieriger Fall — dort konnte ich keine Software installieren, außer einer: den Google Calendar Sync. So kann ich also meine Kalenderinformationen mit dem Google Kalender synchron halten.

Schöne neue Cloud Computing Welt

Mir hat der Google Kalender immer sehr gut gefallen — auch verwende ich gerne GMail. Das Konzept des “Tagging” finde ich sehr genial, keine Ordner-Strukturen mehr und die gute Google-Suche als Recherche-Agent … super!

Seit ein paar Tagen fahre ich also ein anderes Setup:

  • ich verlege meine Daten vollständig in die “Cloud”
  • Master für eMail und Kontakte ist GMail
  • Kalendereinträge werden im Google Kalender gehalten
  • Dateien, die ich überall brauche, verwalte ich in Dropbox — es gibt Clients für Windows, Mac und Linux; verhält sich wie ein normaler Ordner auf dem Rechner mit dem Unterschied, dass es überall immer aktuell ist: auf allen Rechnern und im Web
  • meine Bookmarks synchronisiere ich per Xmarks, so sind alle Lesezeichen (Firefox, IE) auf allen Rechnern (Linux, Windows) stets aktuell

Ich weiß, Google ist böse und ich komme deswegen irgendwann in die Hölle — Kommenare hierzu werden kommen und ich kann es auch verstehen. Auf der anderen Seite ist Micro$oft noch böser und MS-Outlook ist im gleichen Zuge von meinem Rechner verschwunden. Outlook kann noch nicht mal richtig IMAP!

So habe ich es gelöst:

  • Kontakte aus GMail und Thunderbird synchronisiere ich mit gContactSync — ist zwar noch Alpha, funktioniert aber besser als Google Contacts
  • Kalendereinträge aus Google Kalender und Thunderbird synchronisiere ich mit Provider for Google Calendar
  • auf meinem Windows Mobile Telefon (jaja …) verwende ich Google mobile — jetzt sychronisiere ich einfach über das Internet mittels Active Sync (Bordmittel), Datenflatrate sei Dank!
  • für meine Aufgaben verwende ich Remember the Milk — da gibt es eine schöne Integration in GMail, läuft offline gut mit Google Gears und es bringt eine schöne App für Windows Mobile

Zusätzlich habe ich immer Zugriff auf meine Daten sobald ich online bin — über jeden beliebigen Browser, egal wo.

Sollte sich das so bewähren, steige ich auf ein Android-Telefon um. Oder ich hacke mein HTC Touch 3G.

Twitter Digest gepimpt für PHP 4.x

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Ich wollte schon immer meiner Tweets als tägliche Zusammenfassung auf meinem Blog haben. Lange habe ich nach einem passenden Script gesucht und wurde fündig: Twitter Digest.

Leider hat das Skript für PHP-4-x-Grufties (wie mich) einen Haken: es läuft nicht, da die Funktionen

date_default_timezone_get();

und

date_default_timezone_set();

von PHP4.x noch nicht unterstützt werden.

Also habe ich alle Aufrufe dieser Funktionen entfernt — Script läuft immer noch.

Dann gefiel mir das Format des Datums nicht, also habe ich dies auch angepasst. Einmal oben

$dateStr = date(‘d.m.Y’, $date);

und einmal unten

$tweetDate = date(‘d.m.Y’, ws_convert_time($tw_data->created_at));

Ich gebe bewusst keine Zeilennummern an, denn das Skript wird sicherlich noch erweitert und die Referenzen verschieben sich.

Ich habe dem Entwickler eine eMail geschrieben — keep you posted

Update: Tim hat geantwortet und versprochen, die Änderungen für eine Folgeversion zu berücksichtigen — danke!

CSS Naked Day 2009

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Heute ist mal wieder CSS Naked Day. Also wird heute auf alle Auszeichnung des Codes verzichtet und die Seite wird nakt angezeigt …

FKK im Internetz — toll …

Marketing ala Obama: so geht’s

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Barack Obama hat uns gezeigt, wie man heute Werbung macht: nicht blind alles in Internet stellen, sondern die Mittel sinnvoll verbinden. So ist das Internet nur ein kleiner Teil seiner Werbestrategie, trotzdem nutzt er es sehr konsequent.

Die Kernpunkte der Obama-Strategie:

  • einfache Aussagen “Yes, we can!”, “Change”
  • bildhafte Sprache
  • positive Nachrichten (siehe oben)
  • Fans nutzen und mitmachen lassen

Bernd Röthlingshöfer hat das wieder einmal hervorragend analysiert — hier gibt es die ganze Geschichte.

Aus diesem Anlass möchte ich auch auf Bernds Marketing-Bücher hinweisen:

Kauf! Mich! Jetzt! — ein tolles Marketing-Buch über das Selbstverlegen von Büchern

Werbung mit kleinem Budget — der Titel sagt schon Alles

Mundpropaganda-Marketing — Alle brauchen es, wollen es … nur wie geht es? Lesen!

Marketeasing — meines Erachtens eines der besten Marketing-Bücher überhaupt

Interessanterweise sind viele Elemente der Obama-Strategie schon in seinen Büchern nachzulesen. Liebe Politiker, vielleicht fragt Ihr mal einen echten Experten, dann verstehe ich vielleicht auch — vielleicht wähle ich dann sogar!

Follow the President

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Obama 2.0

Obama 2.0

Mal Schauen — President Obama hat ja gezeigt, dass Internet-Präsenz hilft. Ich habe mich auf jeden Fall mal registriert, vielleicht bekomme ich ja die Neuigkeiten direkt per eMail — auch als nicht-Amerikaner.

Die Webseite auf jeden Fall ist schon direkt auf Obama-Kurs — lang lebe das Internet! Und bitte weiter Twittern

Nachtrag: Schade — es ist Brauch, dass der Präsident zumindest einen Teil seines Weges vom Washington Coliseum zu Fuß bestreitet. Was wäre das für eine geile Message gewesen, den ganzen Weg zu laufen — aber Nein, is’ nicht. Ist er doch Marionette und bekommt Dresche bei solchen Ideen? Wahrscheinlich ja …

Immerhin ist aber der Hauptsponsor auf CNN Johnnie Walkermit dem entsprechenden Werbeclip, der dauernd gezeigt wird (mit Obama am Ende laufend). Opium für’s Volk?

RSS jetzt per Feedburner

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Heute habe ich mein Blog wieder umgestellt und bin mit meinem RSS-Feed (was ist das?) in Richtung Feedburner umgezogen.

Neu ist auch, dass jetzt das Abonnement jetzt per eMail möglich ist. Das ist super, denn jetzt kommt jedes Mal, wenn ich dieses Blog aktualisiere eine eMail — garantiert kein Spam!

Hier gibt’s weitere Informationen und die Möglichkeit, diese Seite zu abonnieren.

TiddlyWiki als Projektdokumentation

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Für meine Projekte verwende ich seit geraumer Zeit ein Wiki zur begleitenden Dokumentation:

  • Links zu anderen Dokumenten (Design- Dokumente, Projektplänen, …)
  • Tipps und Tricks
  • Listen mit Telefonnummern, Telekonferenz-IDs, Verantwortlichen Personen, Systemnamen, …
  • Erklärungen zu Fehlermeldungen, Statuscodes, Feldinhalten von Tabellen
  • Checklisten
  • Besprechungsprotokolle

Ich verwende mit wachsender Begeisterung TiddlyWiki:

  • es besteht nur aus einer Datei
  • … ist dadurch extrem transportabel und einfach “installierbar” (einfach irgendwo ablegen, aufrufen, fertig — ein Webserver wird nicht benötigt)
  • simpel zu erlernen
  • erweiterbar (z. B. mit Exportfunktion, so habe ich auch immer alles auf meinem PDA zur Verfügung)
  • Multi-User-fähig: das gesamte Team kann mitarbeiten und damit Wissen zur Verfügung stellen
  • die Information sind an einem zentralen Ort verfügbar

Das Gute ist: als Projektleiter kann ich den Einsatz dieser Plattform oft bestimmen — wer jedoch einmal die Vorteile verstanden hat, will es eh’ nicht mehr missen.

Eine weitere Beobachtung: Wikis haben von Anfang an eine höhere Qualität als “geschriebene” Dokumentation. Das liegt zum Einen an der Öffentlichkeit, den jeder Beitrag automatisch hat und auch an den Kollegen, die schnell und einfach Fehler korrigieren können.

Bitte mal ausprobieren, Fragen stellen und Feedback geben!

Die Demokratie des Internet

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Obwohl Suchmaschinen jedem Surfer eine Menge Arbeit abnehmen, bleibt doch im Verborgenen, wie die Suchergebnisse zustande kommen.

Ein neuer Weg ist das Social Bookmarking. Die Mitglieder veröffentlichen die eigenen Bookmarks und fügen Schlagwörter hinzu, die sog. “Tags”. Je mehr Menschen ein bestimmtes Bookmark aufnehmen, desto relevanter (mindestens aber “beliebter”) ist die Webseite.

Natürlich gibt es das in den USA schon länger, aber auch wir haben ein gut besuchtes Portal:

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Da mach’ ich doch mit! Sie können entweder auf der linken Seite auf den Link Diese Seite zu Mister Wong hinzufügen klicken oder bei jedem Artikel den Link zu Ihrer Bookmark-Sammlung hinzufügen.

Mr. Wong

Ein weiterer Vorteil: Sie haben Ihre Links jederzeit online im Zugriff. Mehr Informationen unter:

Mr. Wong

Die Welt im Jahre 2015

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Fans von Konspirations-Theorien aufgepasst: So könnte das Internet — und die gesamte Welt — im Jahre 2015 aussehen: Google Epic 2015.

Die deutsche Übersetzung wurde von der Aperto AG (mit der deutschen Stimme von Agent Scully — Franziska Pigulla — aus “Akte X”) angefertigt.

Das Dumme ist: das Ganze klingt sehr einleuchtend …

Für nur-Audio-Menschen habe ich das Video auf das mp3-Format zum Hören gebracht. Die Verbreitung erfolgt unter der Creative Commons Lizenz by-nc-sa 2.0, die besagt, daß Jeder diese Sounddatei nichtkommerziell weiterverarbeiten und remixen kann, wenn er oder sie die Aperto AG als Quelle nennt und die gleichen Bedingungen verwendet.

CC

Bitte beachten Sie die obigen Lizenz-Hinweise besonders bei der Weitergabe — aber hey: Sie können die Datei für nicht-kommerzielle Zwecke kostenlos verwenden!

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